Pfarrwallfahrt nach Maria Weissenstein PDF Drucken E-Mail

(ok) Große Freude hatte Pfarrer Andreas Hoppichler, als ihm bei der offiziellen Geburtstagsfeier am Herzjesu-Sonntag als Geschenk der Gemeinde zum Fünfundsiebziger die Einladung zu einer Pfarrwallfahrt nach Maria Weissenstein in Südtirol überreicht wurde. Am 2. Juli war es dann soweit. Mit einem großen, bis auf den letzten Platz gefüllten Bus gings bei herrlichem Sommerwetter in Richtung Süden.

 

 

Die Leitung übernahm der Obmann des Pfarrgemeinderates Georg Stix. Unser Jubilar erinnerte sich in bewegten Worten an die Wallfahrten in seiner frühesten Jugend und an seinen Eintritt ins Haller Gymnasium, der auf eine Begegnung seiner Mutter mit einem Franziskaner bei einer Wallfahrt nach Waldrast zurückzuführen war. Der von Erich Wintner vorgebetete freudenreiche Rosenkranz und die durch Othmar Krüpl vorgetragene Wallfahrtsgeschichte von Weissenstein bewirkten, dass die dreistündige Fahrt im Nu verflogen ist. Während im Südtiroler Unterland schwüle Hitze brütete, wehte im über 1500 Meter hoch gelegenen Weißenstein ein kühles Lüftchen. Nach dem Mittagessen im Selbstbedienungsrestaurant war noch Zeit für einen Spaziergang zur Höhle des Einsiedlers Leonhard, der 1553 die Wallfahrt mit dem Bau einer kleinen Kapelle begründete.

Um 14 Uhr fanden sich die Milser in der barocken Wallfahrtskirche vor der kleinen Gnadenstatue der schmerzhaften Muttergottes zu einer von Diakon Alois Kargl vorbereiteten Marienandacht ein, wo für die Anliegen der Milser Pfarre und die Gesundheit unseres Pfarrers gebetet wurde. Mit stimmungsvollen Marienliedern umrahmten die Eheleute Waltraud und Georg Stix und Martha und Reinhard Schwaizer die Feierstunde. Nach dem von allen gesungenen Lied „Maria breit den Mantel aus!“ ging die Fahrt hinunter nach Neumarkt.

Dort unternahmen wir einem Wunsch unseres Pfarrers gemäß eine kleine Wanderung vorbei an der Burgruine Caldiff nach Mazon, von wo der verstorbene Haller Dekan Bernhard Praxmarer stammte: eine prachtvolle Gegend voller Weingärten auf einer Terrasse über dem Etschtal. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Rauscher bei Getränk und einer guter Brettljause, zu der Pfarrer Hoppichler eingeladen hatte. Auch hier und auf der Heimfahrt brachten die Eheleute Schwaizer ihr musikalisches Talent ein, sodass die Stimmung bestens war.

Die Gemeinde hat mit dieser Wallfahrt nicht nur unserem Pfarrer sonderrn allen, die mitgefahren sind, eine große Freude gemacht. Danke!

Erste Bilder hier ...

 

 
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